5 Gründe für agiles Projektmanagement

In PRINCE2-Blog by Oliver Buhr1 Comment

Projekte erwarten heutzutage hohe Flexibilität, denn immer häufiger müssen wir auf plötzliche Veränderungen reagieren. Agiles Projektmanagement hilft uns dabei.

Wenn wir uns nicht flexibel zeigen, geht unser Projekt schnell den Bach hinunter. Die Globalisierung, Digitalisierung und der stetige Wandel im Geschäftsalltag unserer Kunden stellen tagtäglich neue und möglicherweise überraschende Anforderungen an unsere Projekte. Doch wie funktioniert modernes Projektmanagement? Im Laufe der letzten Jahre haben sich eine Vielzahl neuer Management-Techniken entwickelt, welche bei Projekten in unterschiedlichen Branchen angewandt werden.

Schreibtisch Organisation

Ein starker Trend geht dabei in die Richtung des agiles Projektmanagement, das auf Werten wie Produktivität, Anpassungsfähigkeit und Zusammenarbeit basiert.

Agilem Projektmanagement fehlt dabei genau die Struktur, auf denen andere Management-Stile aufgebaut sind. Es fordert ein hohes Maß an interner Disziplin und Teamkoordination. 5 Gründe, warum agiles Projektmanagement trotzdem oder genau deswegen die richtige Management-Technik für dein Projekt sein kann, haben wir hier zusammengefasst:

1. Du erhöhst das Maß an Flexibilität
Nie war der Anspruch an die Flexibilität höher. In unserer schnelllebigen Zeit erwarten unsere Kunden, dass wir anpassungsfähig sind und kurzfristig auf Veränderungen reagieren. Kontinuierliche Anpassungen müssen möglich sein, denn Rahmenbedingungen ändern sich in vielen Geschäftsbereichen kontinuerlich. Agiles Projektmanagement meißelt kein Vorgehen in Stein und ermöglicht dir so das maximale Maß an Flexibilität.

2. Agiles Projektmanagement ist kundenfreundlicher.
Mit der Flexibilität geht einher, dass du besser auf die aktuellsten Bedürfnisse deiner Kunden eingehen kannst. Das Projektziele oder externe Faktoren sich verändern, ist in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung eher zur Regel als eine Seltenheit geworden.
Agil organisierte Projekte sind weitaus kundenfreundlicher aufgestellt als Projekte, die klassisch gemanagt werden. Bei Veränderungen durch externe Begebenheiten kannst du deinen Projektplan sofort anpassen und den Entwicklungsprozess positiv beeinflussen.

3. Auftretende Probleme werden schneller erkannt und gelöst.
Agile Methoden sorgen dafür, dass du dich in einer stetigen Überprüfung deiner Projektanforderungen und aktueller Ergebnisse befindest. Du wirst daher automatisch eher auf möglicherweise auftretende Schwierigkeiten aufmerksam. Agiles Projektmanagement erlaubt dir jetzt das sofortige Eingreifen und die optimale Anpassung und Verbesserung von Lösungswegen während der Projektarbeit.

4. Du sparst Zeit.
Indem du Projekte agil managst, erstellst du weder einen festen Zeitplan noch fixierst den genauen Weg zum Ziel. Das agile Projektmanagement ist davon überzeugt, das ständige Veränderungen zum Projektalltag gehören. Die Erstellung einer umfangreichen Projektplanung ist daher oftmals verschenkte Zeit. Kurze Kommunikationswege, wie agiles Projektmanagement sie fordert, sind effizient und sorgen für eine schnellere Klärung von auftretenden Problemen oder Missverständnissen im Team. Agile Methoden sparen dir wertvolle Zeit und sorgen so für einen echten Wettbewerbsvorteil.

5. Du forderst und förderst dein Projektteam
Durch agiles Projektmanagement forderst und förderst du die einzelnen Mitglieder deines Projektteams. Du überträgst ihnen im Rahmen agiler Methoden mehr Verantwortung und bietest Raum zum selbstständigen Agieren. Dies fördert ihre individuellen Skills und gibt ihnen ein besonderes Gefühl der Wertschätzung. Diese Faktoren sind ausschlaggebend, wenn effektiv und erfolgreich an einem Projekt gearbeitet werden soll.

 

  • Noreen Schneider - ProjektmanagementNoreen Schneider schreibt für COPARGO nützliche Artikel rund um das Thema Projektmanagement.

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Kommentare:

  1. Bolormaa Bayansan sagt:

    „Agile“ ist ein Hype.
    Ich sehe bei einer agilen Methode mehr Nachteile als Vorteile. Die hier aufgefuehrten Vorteile sind nicht belegbar und klingen zwar hübsch, doch im harten Projektalltag greifen sie nicht, siehe hierzu unter „Downloads“ den „Vergleich zwischen Agil vs. nicht-Agil“ auf der Seite http://www.ruynk.com.
    Dort kann man Zahlen „bewundern“…
    Kann sonst Jemand mehr dazu beitragen…?

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