8 Wege um ein Projekt garantiert in den Sand zu setzen

In PRINCE2-Blog by Oliver BuhrLeave a Comment

Solltest Du einmal die attraktive Aufgabe erhalten, ein Projekt mit hoher Wahrscheinlichkeit an die Wand zu fahren, so brauchst Du einfach nur möglichst genau an diese Schritte halten. (Miss-)Erfolg garantiert. Hier kommt der erste:

1. Der Business Case des Projekts ist Verschlusssache. Die Informationen über die Kosten eines Projektes, und noch viel mehr der erwartete Nutzen aus den Ergebnissen eines Projektes sind höchst vertrauliche Informationen des Unternehmens und vor den Projektmitgliedern geheim zu halten. Sonst könnte es noch passieren, dass ein Projektteammitglied tatsächlich Ergebnisse entwickelt, die auf den Geschäftsnutzen ausgerichtet sind. Für die weiteren sieben Misserfolgsgarantien lies den ganzen Beitrag.

2. Keine Zeit verlieren. Zeit ist Geld! Deshalb sollte ein Projekt schnellstmöglich für Ergebnisse sorgen. Für Planung aufgewendete Tage und Wochen sind für immer verloren. Auftraggeber sind zu Recht ungeduldig und wollen so schnell wie möglich etwas in der Hand haben. Das Gesamtbild ergibt sich schon im Laufe des Fortschritts.

3.  Der Kunde ist König. Was unsere Anforderer, Benutzer oder Kunden  sagen, ist Gesetz für uns. Schließlich bezahlen sie uns und wir arbeiten für ihr Wohl. Deshalb ist es oberste Prämisse, alles was von Kundenseite an Verbesserungen und neuen Wünschen kommt bedingungslos umzusetzen. Zeit- und Kostenaufwand sind sekundär. Wo gehobelt wird, fallen Späne.

4. No Risk, no Fun. Projekte ohne Risiken sind wie Suppe ohne Salz. Deshalb sind alle Aktivitäten für Risikomanagement für uns Verschwendung. Wir stellen uns den Herausforderungen jedes neuen Projekttages und freuen uns über die kreativen Lösungen mit denen wir sie bewältigt haben.

5. Viel hilft viel. Jedes Wort in unserem Projekthandbuch kann nicht umsonst geschrieben sein. Deshalb wenden wir die Festlegungen auch vollständig und detailliert an. Jedes Template und jede Rolle wollen mit Leben erweckt sein. Wer das kritisiert, hat die Methode nicht verstanden.

6. Das Kollektiv entscheidet. Gemeinsam sind wir stark. Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Deshalb treffen wir Entscheidungen nur im Team. So kommt jeder zu Gehör und wir fällen immer die beste Entscheidung. Auch wenn es  länger dauert. Die Regel gilt nicht für unangenehme Entscheidungen, diese delegiert das Team nach oben.

7. Die besten zum Projektmanager. Ein Projekt zu leiten, ist die höchste Auszeichnung für einen Spezialisten. Unser erfahrensten und fähigsten Spezialisten dürfen unsere Projekte führen. Die Unzufriedenheit in ihren Gesichtern ist nur vorübergehend.

8. Projekte sind Abenteuer. Projekte beginnen wir auf der grünen Wiese. Wir werfen allen Ballast ab und starten von vorne.  Wir brauchen keine Ratschläge aus Vorprojekten und wollen unsere Erfahrungen selber machen.

Was ist dein Favorit unter diesen 8 Schritten? Oder hast Du einen Weiteren, der alles noch toppt? Ich freue mich auf dein Feedback.

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