Communtiy Day Speaker Gebhard Borck im Interview zum Thema „Digitale Arbeitswelt – Wo bleiben die Menschen? Die Firmen-DNA schafft neues Verständnis“

In Community Day 2017 by Oliver BuhrLeave a Comment

Wir veranstalten am 27. April 2017 zum dritten Mal den Community Day, in diesem Jahr in Frankfurt unter dem Motto „Projektmanagement im Wandel der Digitalisierung“. Der Community Day ist eine Veranstaltung von und für Projektmanager mit einem Mix aus fundierten Keynotes, Workshops und Barcamp-Sessions. Eines ist in diesem Jahr sicher: Wir bringen mit visionären Speakern und spannenden Diskussionen frischen Wind in dein Projektmanagement! Wir haben unsere Speaker vorab interviewt, um dir eine kleine Vorschau auf die Themen zu geben. Jede Woche stellen wir unsere Speaker vor, heute im Interview: Gebhard Borck.


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Oliver Buhr: Auf der anderen Seite habe ich Gebhard Borck zugeschaltet, der gemeinsam mit anderen Speakern diesen Community Day mitgestalten möchte. Gebhard Borck ist Berater, ist Coach in dem Umfeld Gestaltung von neuen Arbeitswelten. Gebhard ist Buchautor. Ich habe auch seine beiden Bücher im Regal stehen – ich kenne zwei, aber ich weiß nicht, ob er schon mehr hat. Das kann er uns vielleicht sagen. Schon beim letzten Community Day hat Gebhard eine tolle Session gemacht, die sich mit Sinnkoppelung beschäftigt hat. Das hat mir super gefallen und aus dem Grund freue ich mich, dass Gebhard Borck wieder bei uns ist.

Gebhard, die erste Frage, die ich Dir stellen möchte: Welches Thema bringst Du denn dieses Jahr auf dem Community Day mit?

Gebhard Borck: Dieses Jahr werden wir den genetischen Code einer Firma entstückeln und wenn man so will, die Genmanipulation, die notwendig ist, einmal durchführen.

Oliver Buhr: Okay. Wir haben ja das Motto “Projektmanagement im digitalen Wandel”. Inwieweit glaubst Du, ist das ein passendes Thema für unser Motto auf dem Community Day?

Gebhard Borck: Die anstehende digitale Veränderung ist ja nicht nur eine technologische Veränderung, sondern die Veränderung ruft Kulturumbrüche hervor. Wir reden da von Millennials und wir reden von Generation Y und Generation X und die Frage ist natürlich: Wie ermögliche ich in meiner Firma eine Kommunikation, um diese digitalen Medien und Umbrüche herum und gleichzeitig so viel wie möglich von der Firmenkultur erhalte?

Oliver Buhr: Okay, das heißt, es hat viel zu tun mit Kommunikation; es hat viel zu tun mit Kultur und wenn ich Dich richtig verstehe, hast Du da ein Denkmodell entwickelt, um das besser verständlich zu machen und um den Teilnehmern auch wirklich konkrete Hinweise zu geben, wie sie im Projektmanagement von morgen besser gewappnet sein können. Was nehmen die Teilnehmer konkret aus Deiner Session mit?

Gebhard Borck: Konkret mitnehmen tun sie zum einen ein Werkzeug – ein ganz pragmatisches Werkzeug, mit dem man Brücken bauen kann zwischen unterschiedlichen Kulturen, also wo man Transformation und Veränderung besprechbar machen kann, ohne dass man aus der eigenen Sprache raus muss. Firmen tun heute, wenn sie etwas neues bringen, oft den Sprachraum aus einer Firma gebrauchen – dann versteht man sich nicht mehr. Da kommt irgendwann das babylonische Kauderwelsch und ich bringe ein Werkzeug mit, das dieses babylonische Kauderwelsch verhindert.  

Oliver Buhr: …und wir eine gemeinsame Sprache sprechen können.

Gebhard Borck: Genau! Man bleibt bei einer gemeinsamen Sprache, egal ob man von der alten Welt oder der neuen Welt spricht – man bleibt trotzdem in der gleichen Sprache. Das Werkzeug werde ich mitbringen und das können dann natürlich auch die Teilnehmer mitnehmen.

Oliver Buhr: Super, prima. Wie wird für Dich das Projektmanagement in fünf Jahren aussehen oder sich verändert haben?

Gebhard Borck: Ich denke, das Projektmanagement wird eine noch größere Rolle spielen. Es ist immer wieder erkennbar, dass die Linienorganisation starke Mängel aufweist, gerade im Umgang mit digitalen Technologien, also viel, viel mehr wird zum Projekt. Es wird immer mehr zu kleinen, geschnittenen Projekten und agile Methoden zeigen, da sie fast überall funktionieren können. Deswegen gehe ich davon aus, dass Projektmanagement in fünf Jahren noch stärker als heute als gesamtorganisatorisches Werkzeug fest anerkannt sein wird.

Oliver Buhr: Okay, das heißt also, dass vielleicht auch unser Thema Projektmanagement und Community Day und das gesamte Drumherum ständig im Wachsen begriffen ist und auch eine größere Bedeutung haben wird. Vielen Dank, Gebhard, für dieses ganz kurze Intro. Ich freue mich natürlich, Dich am 27. April persönlich begrüßen zu können.

Bist du jetzt neugierig geworden und hast Lust darauf bekommen, einen ganzen Tag zusammen mit motivierten und inspirierenden Gleichgesinnten zu verbringen, um der Frage nachzugehen: Was passiert, wenn agiles Projektmanagement auf Digitalisierung trifft? Dann sichere dir jetzt dein Ticket für den Community Day!

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