Das Geheimnis glücklicher Projektmanager

In PRINCE2-Blog by Oliver BuhrLeave a Comment

Denkst du oft zurück an Tage oder Ereignisse, wo es dir so richtig gut ging?
Oder träumst du von einer Zukunft, in der alles besser wird?
Ja?
Dann hör auf damit!
Vergangenheit und Zukunft sind Illusionen. Sie existieren nicht. Das eine ist vergangen und das andere kommt erst noch. Und beides lenkt von dem ab, was wirklich wichtig ist:
Das was ist. Genau HIER, genau JETZT.
Wer sich gedanklich viel in der Vergangenheit oder in der Zukunft aufhält, der verbaut sich damit selbst die Chance, das Leben pro-aktiv zu gestalten.
Denn das Leben kann nur an einem einzigen Zeitpunkt gelebt und gestaltet werden: genau Hier, genau Jetzt.

Vergangenheit und Zukunft sind Illusionen
Das Problem mit Vergangenheit und Zukunft ist, das beides Illusionen sind.
Sich irgendwohin zu träumen wo alles besser war/wird, löst kein einziges Problem in der Gegenwart. Du bekommst vielleicht ein kurzzeitiges Glücksgefühl, aber wenn die Blase platzt, bist du wieder zurück im Alltag – mit den gleichen Problemen die du vorher auch hattest.
Deshalb:
Verliere dich nicht in der Vergangenheit und träume auch nicht ständig von der Zukunft. Das bringt dich nicht weiter. Statt dessen komme wieder zurück in den derzeitigen Moment und pack deine Aufgaben im Hier und Jetzt pro-aktiv an.
Mache dir das ganz deutlich.
Erst wenn das hier bei dir „klickt“, wenn du diesen Fakt nicht nur im Kopf, sondern auch im Bauch verstehst, erst dann wirst du den vollen Nutzen daraus ziehen können.
Nochmal:
Gestern ist vergangen – schließe endlich damit ab!
Morgen kommt erst noch. Klar sollst du Ziele haben, die du erreichen willst, aber merk dir eins:
Alles was jemals in deinem Leben passiert, passiert im Hier und Jetzt. Egal wie schön der Tag gestern war, er ist vorbei, verflogen, vorüber. Egal wie schön du dir den morgigen Tag ausmalst, dieser existiert noch nicht, er ist nichts weiter als eine Vorstellung in deinem Kopf.
Der einzige Punkt, an dem das Leben stattfindet und an dem du die Chance hast, etwas zu verändern, ist genau Hier, genau Jetzt.

Was tun, wenn das Jetzt unerträglich ist?
Was macht man nun, wenn das Jetzt unerträglich scheint?
Als allererstes akzeptiert man den Fakt, dass sich die derzeitige Situation nicht dadurch verändert, dass man sich gedanklich in die Vergangenheit oder die Zukunft flüchtet. Das bringt dich nicht weiter. Also:

Schritt Nummer 1:
Akzeptiere und verinnerliche den Fakt, dass dich das Wegträumen in die Vergangenheit oder in die Zukunft nicht weiter bringt. Die einzige Möglichkeit, die Situation zu verbessern ist, sie im Hier und Jetzt anzupacken.

Schritt Nummer 2:
Jegliches Jammern, Herum-weinen, Meckern oder andere-für-deinen-Zustand-verantwortlich-machen zieht dir nur Energie ab und bringt dich keinen Millimeter weiter. Du machst dich damit zum wehrlosen Opfer deines Lebens, anstatt es pro-aktiv anzupacken. Das kannst du also gleich mal bleiben lassen. Alles klar. Du hast also:
1. akzeptiert, dass du die Situation nur im Hier und Jetzt anpacken kannst
2. und du hast jegliches Gejammer eingestellt.
Wunderbar. Was nun?

Jetzt hast du drei Möglichkeiten:
1. Akzeptiere die Situation vollkommen
Überlege dir: Kann ich die Situation, so wie sie ist, vollkommen akzeptieren? Und vollkommen heißt: Kein Meckern, kein Jammern, kein Garnichts mehr. Du akzeptierst die Situation vollkommen, so wie sie ist und basta. Richte dazu deinen Fokus auf alles, was positiv an der ganzen Sache ist.
Wenn du das nicht kannst, dann…
2. Verändere die Situation
Wenn du die Situation, so wie sie ist, nicht akzeptieren willst, dann musst du sie verändern. Frage dich dann: Welche Schritte könnte ich unternehmen, um die Situation erträglich zu machen? Wie kann ich die Situation im Hier und Jetzt zum Guten drehen? Welche Veränderung muss stattfinden und wie krieg ich das hin? Übernimm die Verantwortung für dich und Leben, anstatt nur tatenlos zuzusehen!
Wenn das auch nicht geht, dann bleibt noch eins…
3. Verlasse die Situation

Wenn du die Situation a) nicht akzeptieren willst und b) auch nicht verändern kannst, dann gibt’s nur noch eins: Verlasse die Situation. Sag Tschüss und verabschiede dich.

Ein Beispiel:
Dein Kollege regt dich auf. Was kannst du tun?
* Als erstes kannst du dir überlegen, ob du sein Verhalten akzeptieren willst. Wenn du das tust, dann entscheide dich aber voll und ganz dafür. Kein Jammern, kein Meckern mehr. Du akzeptierst seine Macken und fertig.
* Wenn du sein Verhalten nicht akzeptieren willst, dann versuche, die Situation zu verändern. Sprich ihn an. Sag ihm was dich stört. Versuche die Situation zu verändern, so, dass du gut damit leben kannst.
* Mal angenommen, dein Kollege will sich aber nicht verändern. Was jetzt? Situation verlassen! Wenn du die Situation a) nicht akzeptieren willst oder b) verändern kannst, dann musst du sie c) verlassen. So einfach ist das. Alles andere ist Wahnsinn.
In einer miesen Situation zu verharren, andere für deine Umstände schuldig zu machen oder dich in die Vergangenheit oder Zukunft wegzuträumen hat keinen Sinn. Es bringt dich schlichtweg nicht weiter. Es löst dein Problem nicht!
Das Einzige, was dein Problem jemals lösen kann ist, die Situation im Hier und Jetzt entweder vollkommen zu akzeptieren, sie zu verändern oder ganz zu verlassen.
Ok, was aber, wenn du dir deine Situation nicht ausgesucht hat?
Was, wenn du aus irgendwelchen Gründen z.B. Probleme hast, etwas an dir zu akzeptieren, das du schon seit deiner Geburt mit dir herumträgst.
Dann machst du dir erst mal zwei Sachen klar:
1. Die jetzige Situation ist so, wie sie ist. Jegliches Wehklagen bringt dich nicht weiter. Im Gegenteil, es zieht dir nur Energie ab.
2. Erinnere dich an die drei Optionen von oben und dann gehe der Sache pro-aktiv entgegen.
Letzter Spezialfall:
Was, wenn du die Situation weder verändern, noch verlassen kannst?
Dann gibt’s nur eins:
Akzeptiere die Situation vollkommen. Es spielt keine Rolle, ob du die Situation magst oder nicht magst. Sie ist so, wie sie ist. Entweder du machst dir jetzt selber das Leben schwer, indem du dich ständig darüber beklagst und dich mit negativen Gedanken quälst oder du versuchst die Situation zu akzeptieren und nicht noch mehr Energie darüber zu verschwenden.
Du entscheidest, wie du mit deinen Situationen umgehen willst. Mein Vorschlag: Entscheide dich immer für die bestärkende Option, deine Situation im Hier und Jetzt pro-aktiv anzugehen.

Den Moment voll leben – So gelingt’s
Um das noch mal kurz zusammenzufassen:
Vergangenheit und Zukunft sind Illusionen. Die Vergangenheit ist vorüber – lass sie endlich los. Die Zukunft kommt erst noch – plane sie, aber lebe nicht gedanklich in ihr. Der einzige Punkt, an dem du dein Leben aktiv gestalten kannst, ist genau Hier, genau Jetzt.
Träume also nicht ständig von irgendwelchen Luftschlössern und hänge auch nicht dein halbes Leben in der Vergangenheit. Das bringt dich nicht weiter. Statt dessen: Hol deine Aufmerksamkeit wieder in das Jetzt zurück und lebe den derzeitigen Moment voll aus.
Wenn dir etwas an deiner derzeitigen Situation nicht passt, dann hast du drei Möglichkeiten:
1. Situation akzeptieren
2. Situation verändern
3. Situation verlassen
Egal was du machst, entscheide dich für eine dieser drei Möglichkeiten. Jammern und Meckern ist ab heute tabu. Es zieht dir nur Energie ab und bringt dich deinem Ziel kein bisschen näher.
Sei aufmerksam. Sei wach. Das Leben findet jetzt statt. Genau in diesem Moment. Während du diese Zeile liest. Genieße es.

Gefunden bei : www.selbstbewusstsein-staerken.net.
Vielen Dank an Moritz Bauer.

Photo by Daniele Levis Pelusi on Unsplash

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