PRINCE2 Tag

Kennst Du die 4 Musketiere, die alles mitbringen, was Du in deinem Unternehmen oder bei deinem Kunden brauchst, um alle Herausforderungen in Projekten zu bestehen?

Die 4 Helden, die wir im Kopf haben, sind aber nicht die Top-Projektmanager, die jedes Projekt zum Erfolg führen - denn leider stehen diese nicht immer zur Verfügung. Unsere 4 Musketiere kommen aus Großbritannien und sind die Methoden, die das Cabinet Office dazu geschaffen hat, mit den Widrigkeiten im Projektgeschäft insgesamt besser zurecht zu kommen. Wer sind diese 4 Musketiere? 

Endlich schließt sich die Lücke im Projekt-Framework des Office of Government (OGC). Mit MoPTM (Management of Portfolios) stellt es nun seinen Leitfaden für das Management von Portfolios zur Verfügung. Parallel dazu starten bald Qualifizierungsmöglichkeiten für Entscheidungsträger, Portfoliomanager und Mitarbeiter im Portfoliomanagement

Das Portfoliomanagement gewinnt immer mehr an Bedeutung, da langfristig erfolgreiche Organisationen

Auf Basis unserer Erfahrungen mit den Best Practices der OGC haben wir erkannt, dass ein gesunder Schuss PRINCE2 nicht allein ausreicht, um Projekte in der Organisation erfolgreicher zu machen - in der "Formel für nachhaltigen Projekterfolg" finden sich der Effizienzfaktor bei Anwendung von PRINCE2, der Effektivitätsfaktor bei Anwendung von MSP und der Innovationsexponent bei Anwendung von P3O. Werden alle 3 Methoden zielgerichtet im richtigen Mix eingesetzt, kann der Geschäftserfolg gesteigert und die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichergestellt werden. Wie aber setzt sich die Formel zusammen und wie finde ich den Weg zur besten Umsetzung?

Im täglichen Beratungs-und Trainingsalltag kommt oft die Frage auf, welchen Beitrag PRINCE2 zur Projekt-Performance leisten kann und leistet. Schnell wird intensiv und teilweise hitzig darüber diskutiert, ob der theoretische Ansatz einer Projektmanagement-Methode überhaupt übertragbar ist auf den realen Projektalltag – frei nach dem Motto „Bei uns läuft sowieso alles anders!“.

Einen sinnvollen Beitrag in dieser Diskussion kann sicherlich die Studie „Creating Value in Project Management Using PRINCE2“ leisten,

In unseren Trainings taucht als eines der drängendsten Probleme in der Projektmanagement-Praxis immer wieder der Punkt "Zusatzanforderungen im Projektverlauf (auch als Scope Creep bekannt)" auf. Mir stellt sich immer die Frage, ob das Problem wirklich die Zusatzanforderungen sind? Kann der Kunde wirklich zu Beginn des Projekts schon genau wissen, welche Funktionalitäten/Produkte er am Ende in welcher Ausprägung erwartet? Und warum ist es so schlimm, wenn die Zusatzerkenntnisse im Projektverlauf dazu führen, dass noch weitere Produkte mit aufgenommen werden sollen?

PRINCE2 unterscheidet Spezialisten- und Mangagementprodukte. Wobei unter Spezialistenprodukte die definierten Projektoutputs, wie eine neue Software oder eine neue Produktionsstraße zu verstehen sind. Managementprodukte hingegen dienen der Steuerung des Projekts, d. h. sie stellen sicher, dass die Spezialistenprodukte definiert und in der richtigen Qualität, innerhalb der Kosten und Zeit geliefert werden. Dabei bewirken sie kleine Wunder!

Nicht nur in den Trainings, sondern auch bei unseren Kunden gibt es immer wieder verwunderte Blicke, wenn wir davon reden, dass bei PRINCE2 zunächst eine produktbasierte Planung erfolgt, bevor man sich um die Aktivitätenplanung und den Zeitplan kümmert. In der Praxis fängt man oft mit einem Zeitplan an, wenn man sich über das Projekt Gedanken macht - das ist ein Weg, aber sicher nicht der Beste, um sich den Projektumfang klar zu machen.

Lang andauernde Projekt mit gleichzeitig großem Umfang zeigen die Grenzen von klassischem Projektmanagement auf. Anstatt einer Aufteilung nach unten in Teilprojekte liegt die Lösung in der Einrichtung einer strategischen Managementebene, dem Programmmanagement. Für PRINCE2-Projekte empfiehlt sich die  Schwestermethode MSP, die sich nahtlos mit PRINCE2-Projekten verstehen kann.

Sowohl PRINCE2 als auch COBIT dienen als Werkzeuge um in einem Unternehmen die Governance, als Steuerung und Regelung,  zu etablieren. PRINCE2 schafft dies auf der Ebene der Projekte, während sich COBIT als Gesamtrahmen für Governancestrukturen in IT-Organisationen versteht. Da beide Themen vermehrt in IT-Unternehmen parellel angewandt werden, ist folgende Darstellung einer Verbindung für diesen Anwendungsfall äusserst hilfreich.